Ein neuer Zugang zu Stammzellen aus Menstruationsblut.
FemStem ist eine koordinierende Struktur zur Bereitstellung von Menstrual Stem Cells für die wissenschaftliche Forschung. Über standardisierte und klar definierte Prozesse verbindet FemStem Spenderinnen, Logistik und Forschung.
Der gesamte Ablauf von der sachlichen Information und Ansprache der Spenderinnen über Registrierung und Prozessbegleitung bis zur Übergabe an Forschungseinrichtungen wird zentral gesteuert. Dadurch erhalten Forschungseinrichtungen einen verlässlichen und vergleichbaren Zugang zu standardisiertem biologischem Ausgangsmaterial.
Menstrual Stem Cells zeigen laut Studien ein hohes biologisches Potenzial und werden in unterschiedlichen Forschungsfeldern untersucht. Sie ermöglichen Forschungsansätze, die über reine Symptombehandlung hinausgehen und zelluläre Ursachen adressieren.
Studien beschreiben MenSC als relevante Zellquelle für neurologische, kardiovaskuläre, muskuläre, orthopädische und gynäkologische Forschung sowie für Regeneration, Gefäßneubildung und Entzündungsprozesse.
Zu den untersuchten Zelltypen zählen laut Studien:
FemStem koordiniert die einzelnen Akteurinnen und Akteure des folgenden Prozesses:
Zum Vergleich: andere Stammzellquellen erfordern invasive Eingriffe oder OP-Material.
Studien zeigen, dass sich MenSC aus einer einzelnen Spende innerhalb von zwei Wochen auf rund zehn Millionen Zellen vermehren können.
MenSC bleiben bis zu zwei Tage nach der Entnahme verwertbar, ohne messbare Verluste bei Qualität oder Proliferation.
Studien beschreiben MenSC als wenig immunogen und immunmodulatorisch, was sie für allogene Forschungsansätze geeignet macht.
In Studien mit allogener Anwendung wurden keine immunologischen Nebenwirkungen beobachtet, auch nicht bei Langzeitnachbeobachtungen.
Der Bereich für Spenderinnen stellt Informationen zur Teilnahme am Spendeprozess bereit. Er erläutert Voraussetzungen, Ablauf und Rahmenbedingungen der Spende.
Zur Spenderinnen-SeiteDer Bereich für Forschung und Partner richtet sich an wissenschaftliche Einrichtungen und kooperierende Organisationen. Er informiert über Zugang, Rahmenbedingungen und mögliche Formen der Zusammenarbeit.
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